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Ich möchte auf meiner Seite noch eine weitere Herzensangelegenheit mit euch teilen euch davon erzählen: das Hortus-Netzwerk.

Angefangen hat es mit dem Buch von Markus Gastl, "Der Drei-Zonen-Garten, Vielfalt.Schönheit.Nutzen".

Das Konzept erschien mir auf anhieb schlüssig und so wollte ich meinen Garten nach dieser Idee gestalten. Rasch hatte ich die passende Internetseite, die HP von Markus und seinem Hortus Insectorum dazu gefunden und fand darüber dann das wunderbare Hortus-Netzwerk auf FB.

Mittlerweile ist auch mein Garten einer von bereits über 400 eingetragenen Horti, der Hortus Ventorum - Garten der Winde (hier weht fast immer ein recht kräftier Wind).

In Kürze wird dieses Netzwerk von der UN-Dekade Biologische Vielfalt als herausragendes Projekt ausgezeichnet, was uns als Netzwerk immens stärkt und Kraft gibt, natürlich auch stolz macht.

 

 

Kurze Zusammenfassung, was genau das bedeutet:

„Vielfalt, Schönheit und Nutzen” ist das Motto des Hortus-Netzwerks, wenn es um die Gestaltung von Privatgärten, aber auch öffentlichen Räumen geht.

Gemeinsame Leitidee ist das Gärtnern nach dem 3-Zonen-Model von Markus Gastl. Ein Hortus gliedert sich in Pufferzone (Hecke aus heimischen Sträuchern), Hotspotzone (heimische Wildpflanzen auf magerem Boden für eine möglichst große Vielfalt) und Ertragszone (Gemüse- und Kräutergarten, Obstbäume und Beerensträucher). Ziel ist es, im Garten einen geschlossenen Nährstoffkreislauf zu schaffen und damit Ressourcen zu schonen. Auf den Einsatz von Bioziden, Herbiziden, sonstiger Chemie oder Düngemittel wird verzichtet. Die einzelnen Bereiche werden durch Naturmodule wie Totholzhaufen, Käferkeller, Steinpyramiden, Eidechsenburg, Sandarium usw. verbunden. Dadurch bietet ein Hortus verschiedensten Tieren einen Lebensraum. Diese Vielfalt sorgt auch dafür, dass sich im Garten ein natürliches Gleichgewicht von Schädlingen und Nützlingen einstellt. Die drei Zonen bilden ein Grundgerüst, die Umsetzung ist aber sehr individuell.

Alle Hortusianer haben jedoch das gemeinsame Ziel, das ökologische Verständnis und die Achtung des Lebens zu fördern. Sie teilen deswegen ihr Wissen auch bei Führungen und Vorträgen. Im Garten werden vorwiegend heimische Pflanzen verwendet, da unsere heimischen Tiere daran angepasst sind. Nach dem Motto „Machen ist wie Wollen, nur krasser!” werden Balkongärten, Dachgärten, Reihenhausgärten, Kleingärten, Schulgärten, Stadtgärten oder Gärten im ländlichen Raum angelegt.

(Text übernommen von der FB-Ankündigung vom Permakulturhof Vorm Eichholz e.V. in Wuppertal, zum Vortrag von Markus Gastl am 15.09.2019)

 

Führungen biete ich in meinem Hortus noch keine an. Er ist noch im Aufbau und recht klein. Für Fragen und Anregungen stehe ich aber gern zur Verfügung. Und wer ohne große Erwartungen mal schauen möchte, wie es bisher bei mir aussieht und sich entwickelt, kann gern nach Terminvereinbarung mal gucken kommen ;)